Raven ♥

Myerskatze

Info


Created
6 years, 6 months ago
Creator
Myerskatze
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Profile


Name: Raven

Bedeutung: engl. für "der Rabe"

Spitzname: bekannt als "Der Gehilfe"


Alter: mehrere Tausend Jahre

Geschlecht: männlich

Größe: 1,75m

Spezies: eine Form von Rachegeist/Mindcontroller


Sexuelle Orientierung: unbekannt

Beziehungsstatus: single


Fähigkeiten:

- kann Menschen Freude, Liebe und jede Form der Lebensfreude entziehen

.. - dies lässt die Menschen gleich leeren Puppen zurück, die er neu füllen oder steuern kann

- sieht die positiven Gefühle um Menschen wie leuchtende Partikel flimmern

- Teleportation

- übernatürliche Stärke


Mag: Chaos, Zerstörung, das Gefühl und High von Adrenalin, die Nacht, seine Fähigkeit und sie zu missbrauchen, um sich gut zu fühlen, Geschwindigkeit, absolute Stille, die unberührte Natur, Vögel, Experimente mit Chemikalien und Giften, Bücher und alte Notizen, außergewöhnliche oder aggressive Verhaltensweisen

Mag nicht: Lügen, zu langes Alleinsein, das Gefühl des Todes, zu starke, negative Emotionen, Friedensbringer und Gutmenschen, religiöse Fanatiker und die, die daran glauben jemand anderes könne sie retten, Besserwisser, Arroganz, Kinder, in seinem Handeln gestört zu werden, jede Art von Arschkrampen (positiv oder negativ)


Freunde: -

Feinde: -


Charakter: anarchistisch, aggressiv, oft angespannt, aufbrausend, beharrlich, besessen, besitzergreifend, bissig, destruktiv, dynamisch, einschüchternd, einzelgängerisch, eisig, empfindungsarm, flink, gehässig, gewissenlos, hasserfüllt, labil, manipulativ, rachsüchtig, stur, verbissen



Geschichte:

(Kurzzusammenfassung, muss ich noch schön ausschreiben)

Raven kennt seinen richtigen Namen nicht, oder vielleicht hatte er auch nie einen. Er erinnert sich an nichts aus seiner Kindheit, er weiß nur, dass er in einem Straßengraben aufgewacht war - hungrig, zitternd und allein. Als Sohn einer armen Familie muss er auf die Straße gesetzt worden sein, da sich die Familie kein weiteres Maul leisten konnte. So oder so ähnlich muss es gewesen sein. Vielleicht war es auch, weil er komisch aussah.

Tage oder Wochen verbrachte er im Dreck und in der Enge des Grabens und den kleinen Gassen des Dorfs, in dem er dahinsiechte. Hier und da gelang es ihm ein Brot oder etwas Käse zu stehlen, das nahe Kloster gab ihm etwas Wurst und Krumen an Gebackenem, doch ein Dach konnten sie ihm nicht bieten. Niemand konnte sich in diesen Zeiten erlauben Fremde aufzunehmen, jetzt da die Pest wütete, sagten sie ihm. Raven aber glaubte, dass auch sie ihn abstoßend fanden. Er entwickelte Hass auf die Religionen.

Es war lange bis ein edel gekleideter Fremder neben dem armen Jungen in den Lumpen stehen blieb und sich vor ihm niederließ, um ihn anzusehen. Er trug eine Maske, das Gesicht versteckt und der Körper in dunkle Leinen gehüllt. Er stellte sich als der Doktor vor. Das schwarze Haar und die außergewöhnlichen, blauen Augen machten ihn neugierig. Er erklärte ihm, dass er an Anisokorie litt und ihn das besonders machte. An seiner Hand folgend kam Raven ihm nach, der seinen Namen den schwarzen Locken verdient gemacht hatte.

Der junge Mann, der als Doktor bekannt war, nahm ihn auf als niemand ihn wollte und kleidete ihn ein, gab ihm Essen und Bücher, damit er lernen konnte. Streng überwachte er, dass der Junge studierte und lesen und schreiben lernte. Er kam dem Vater gleich, den er nie gehabt hatte. Schon bald überflügelte Raven die Erwartungen des Doktors, der eines Abends an seinem Bett stand und ihn fragte, ob er sein Gehilfe werden wollte. Stolz einer so wichtigen Aufgabe nachkommen zu dürfen nahm er an.

Der Doktor war es, der ihn auf eine Mission sandte, von der er erst spät zurückkam. Schon von weitem sah er das Feuer, das lichterloh brannte und ihm sein Zuhause und alles raubte, woran er geglaubt hatte. Voll Schmerz brach er zusammen und suche die Verantwortlichen. So lernte er über das, was seine Vaterfigur jeden Abend getan hatte, ohne ihn in sein Vorhaben einzuweisen. All seine Liebe basierte auf Lügen. Es brach ihm das Herz.

Er stieg in den Keller, der den Flammen nur knapp entkommen war und aus der Asche zog er die Aufzeichnungen des Doktors, die er über die Jahre anfertigte. Stunden über Stunden las er und als er sie beiseite legte war er sich sicher, dass er die Aufgabe des Doktors fortsetzen würde. Er entstaubte eine der Masken und setzte sie auf, bevor er die Ruinen verließ. Für ihn hatte sein Vater ihn verlassen und er würde ihm nicht verzeihen.

Der Doktor war es, der ihm in seinen Aufzeichnungen zeigte wie man die Pest aus den Menschen trieb. Er lehrte ihm sein Wissen, dem Raven nachkam ohne es je zu hinterfragen. Für ihn war der Doktor immer richtig gewesen. Er zog von Dorf zu Dorf, doch seine Praktiken glichen einem Massaker und hatten nicht die Feinfühligkeit des Doktors. Je mehr unter ihm starben, desto wütender und getriebener wurde Raven.

Jahre später fiel er unter den Axtstreichen der Menschen, die ihm einen Verlust verdankten. Noch im Tod schwor er Rache auf alle, die ihm wehgetan hatten. Als er aufwachte lag er im Graben, sein Gesicht zerschnitten und sein Körper leer. Es war die Nacht als der Gehilfe geboren wurde. Er spürte die Kräfte, die ihm verliehen wurden und wusste, dass er sie einsetzen musste, um das Werk fortzusetzen, das er nicht beendet hatte. Er setzte seine Maske auf und verschwand in der Nacht.


Song Aesthetics:

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